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Die Leiden des jungen Werther – Briefvergleich

über Lotte

03. November– Kontrast zwischen Innenleben und Natur– Herbstlandschaft, Morgensonne soll sich positiv auf Werther auswirken (Werther ist eine Oper in vier Akten von Jules Massenet zu einem französischen Libretto von Édouard Blau, Paul Milliet und Georges Hartmann ), aber die Natur scheint starr (Z 24), weil sie innerlich ausgegangen ist– Sein Herz, einst die Hülle allen Glücks, jetzt die Hülle allen Elends (Z10f)– Schlimmer als negative Reaktion: Gleichgültigkeit– Der Tod der inneren Beziehung zur Natur macht den eigenen Tod unvermeidlich– Gründe für Stimmungsänderungen:Lottes erste KritikVerzweiflung, Sehnsucht nach dem Grab

In welchen Nebencharakteren spiegelt sich Werthers Schicksal? Warum hat Göthe diese Figuren eingefügt?

– BaürnburschVerliebt in seine Herrin[Witwe]Entlassen nach versuchter VergewaltigungMord an dem neuen Diener aus EifersuchtSeite 18/19, 92/94, 115/117– Heinrich, der verwirrte FloristEhemaliger Schreiber bei Lottes Vater, den die Liebe zu ihrSeite 106-110– Funktion gekostet hat:o Werthers Schicksal ist kein EinzelschicksalLeidenschaft kann zu 3 Extremen führen: Mord, Wahnsinn, Selbstmordin allen 3 Fällen sterben Männer emotional/körperlich an ihrer Leidenschaft, weil ihre Geschlechter sie wahrscheinlich dazu verpflichten, ihre Liebe zu bekennen und den ersten Schritt zu tun

Welchen Einfluss hat die Liebe auf Werther? Welches Bild der Liebe schafft der Roman?

– Veränderung des Lebens durch Liebe zu Lottevergisst Raum und Zeit (S 31)vergöttert sich selbst, da er sich selbst liebt (S 43)kennt er in ihrer Nähe keine Lust (S 44)fühlt er die Welt als bedeutungsvoll (S 45)sendet er seinen Diener zu ihr, jemanden um sich zu haben, der sie gesehen hat (S 45)er vernachlässigt seine eigene Kunst (S 46)er verzweifelt, weil er sie vergeblich umwirbt (S 62)flieht vor seiner Trauer in den Wald (S 65)duldet ihre Kritik nicht (S 103)ist ständigsuchenBeweisen Sie ihre Zuneigung (S 104)er kann sie nicht vergessen (S 111)er opfert schließlich sein Leben

Liebe im Roman absolutes Gefühl, Werther befreit sich von Selbstzweifeln, von Zweifeln in der Welt und im Menschen, von seiner Melancholie

lässt alles andere unwichtig erscheinengilt nur für einen Mannkennt keinen Grund, entsteht spontandann ewig (Liebe bis zum Tod)kennt nur das Wohl des anderen und scheut keine Opferkann sprachlich nicht ausgedrückt werden

Charlotte symbolisiert für Werther Natur und Herz.Werther fühlt sich in ihrer Familie verstanden und akzeptiert. Werther schafft damit einen Ersatz für seine unglückliche Kindheit. Lotte kritisiert Werther (The Sorrows of Young Werther ist ein epistolärer, locker autobiografischer Roman von Johann Wolfgang von Goethe, erschienen 1774) als überempfindlich und leidenschaftlich. Für sie sind die Regeln der Gesellschaft zu beachten. Sie braucht einen festen Rahmen, der sie unterstützen kann. Durch ihre Verlobung und Hochzeit fühlt sie sich Albert verpflichtet und verbunden.22. Mai 1771Weltanschauung, Charakter– Leben als Traum, weil es keinen Sinn zu haben scheint– hat den Eindruck, alles dreht sich im Kreis und ist nur dazu da, die notwendigen Voraussetzungen zu schaffen, um von– Menschen müssen für ihren Lebensunterhalt sorgen und kommen somit nicht zum richtigen Leben, d.h. für Werther, ihre aktiven und forschenden Kräfte zu trainieren (Z 18)– der zweite Grund für den Vergleich des Lebens mit dem Traum ist, dass Menschen ihr Leben mit den Traumbildern ausstatten müssen, um sie zu ertragen– diese pessimistische Sichtweise lässt Werther es tun, Werther scheint das Thema seines Briefes zu wechseln und behauptet, dass Erwachsene nicht mehr wissen, was sie wollen als Kinder. Das Konzept des Zwecks zeigt, dass es in Wirklichkeit das Thema des ersten Abschnitts fortsetzt. Es geht wieder um den Sinn des Lebens (Der Sinn des Lebens, oder die Antwort auf die Frage „Was ist der Sinn des Lebens? und die Tatsache, dass bestimmte Untersuchungspunkte (Z 22) zu keinem Ergebnis führen, nämlich der Frage nach der Bedeutung: Wie kann die menschliche Existenz erklärt werden und wohin sie führt, d.h. ob es ein Jenseits gibt. Man kann also nicht den Sinn des eigenen Lebens bestimmen und folgt in seinem Verhalten dem, was für Respekt oder Ablehnung steht (Kuchen- und Birkenadern).